Dogge ohne Leine: Polizei ignoriert den Notruf eines Bürgers!

Angst und bange kann einem werden, in der Hunde-Freilaufzone im Wiener Prater. Denn dort trifft man fast täglich, manchmal sogar mehrmals, eine gewisse Frau Renate R. mit ihren beiden selbstbewussten Hunden. Mit diesen dreien, also den zwei Hündinnen und deren Besitzerin, ist letztens auch ein harmloser Spaziergänger (ohne Hund), konfrontiert worden. Wobei zu bemerken ist, dass der kleinere der beiden Kampfköter, ein ausgewachsener „Yorkshire Terrier“, für seinen Beschützerinstinkt in der Hundezone im Prater nicht ganz unbekannt ist. Dieser Terrier also, der immerhin ein Kampfgewicht von guten drei Kilo auf die Waage bringt, neigt dazu, nicht nur „das Frauchen“, sondern auch noch seine Mitbewohnerin, die deutsche Dogge Lea, zu beschützen.

Dass jede Art von Terrier gefährlich ist, das weiß man ja bereits aus der umfassenden Berichterstattung zum Thema Kampf- und Killerhunde. Jedenfalls waren diese Terrierhündin namens Emily, die Besitzerin und auch noch die Dogge „Lea“ in der Hundezone unterwegs, wo ihnen der harmlose Spaziergänger entgegenkam. Der wollte nur frische Luft schnappen, keinesfalls, und das ist ja verständlich, wollte er sich vor Hunden fürchten müssen. Also tat er, was er tun musste und maßregelte die Besitzerin von Terrier und Dogge. Denn die ließ ihre Hunde einfach frei laufen. Ohne Beißkorb, und natürlich auch nicht angeleint.

Der Herr Spaziergänger jedenfalls wurde von der Hundebsitzerin, die für ihre vornehm-leise Stimme bekannt ist, darauf hingewiesen, dass in der Freilaufzone mit frei laufenden Hunden zu rechnen ist. Auch darauf, dass dies auch rechtens ist, denn dazu ist die Hundezone neben der Jesuitenwiese auch gedacht.

Für die Polizei kein Grund zum Einschreiten: freilaufende graue deutsche Dogge

Der Herr Spaziergänger, nun nicht mehr nur verängstigt, sondern auch noch verärgert, der tat, was ihm richtig erschien und rief den Polizei-Notruf an, um dieses schwere Vergehen den Behörden zur Anzeige zu bringen. Schließlich war er ja verängstigt – von der Dogge, nicht vor der selbstbewussten Yorkshire Terrier-Hündin Emily – und verlangte daher auch den sofortigen Einsatz der Ordnungshüter mit anschließender Bestrafung  der Übeltäterin.

Da hatte der arme Herr Spaziergänger aber leider die Rechnung ohne den Notrufbeamten gemacht. Der teilte ihm nämlich mit, dass kein Grund zur Blaulichtfahrt zum Einsatzort gegeben sei, solange er nicht verletzt worden ist. Das war er ja nicht, zumindest nicht körperlich. Psychisch vielleicht, weil er ja Angst hatte, und mit einer Dogge und einer ausgewachsenen Yorkshire Terrier-Hündin konfrontiert war.


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Schlagworte: Angst, deutsche Dogge, Gesetz, Hund, Hunde, Hundezone, Kampfhunde, Killerhunde, Polizei, Sicherheit, Wien, Yorkshire Terrier,

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Ein Kommentar zu Dogge ohne Leine: Polizei ignoriert den Notruf eines Bürgers!

  1. Nero_the_Great sagt:

    Suderer, wieder mal ein herrlicher Artikel, jedoch der Farbschlag bei Doggen nennt sich blau, nicht grau 😉

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