„Tutnix-Boxerhündin“ schnappt zu: Hand blutig!

Dass die meisten Verletzungen durch Hundezähne durch den eigenen oder einen gut bekannten Hund passieren, ist bekannt. Das kann ich nun bestätigen. Boxerhündin Josica hat nämlich den Hundesausführer zuerst dazu animiert, mit ihr das Spiel „Der Ast gehört mir“ zu spielen und als dieser abgebrochen ist nach dem Vier-Zentimeter-Rest, der aus der Hand ragte, geschnappt. Nicht ganz zielgenau, sie hat die Haut erwischt und zugezwickt. Dann hat die Wunde zu bluten begonnen, ein wenig zumindest, und der Hundeausführer hat „autsch“ geschrien.

Das war ein wenig schmerzhaft. Fast so schlimm wie ein Bremsenstich. Oder zumindest wie jener einer kräftigen Gelse. Die Boxerhündin jedenfalls, die auch ausgewachsenen Rottweilern zeigt, wer Eigentümerin der jeweiligen Lieblingsäste ist, war nach dem Schmerzensschrei ganz erschrocken. Weil sie ja nicht damit gerechnet hat, dass Menschen eine viel dünnere Haut haben und dass ihnen auch noch das schützende Fell fehlt.

Der Hundeausführer hat dann kurz überlegt, zu einem Nobel-Schönheits-Chirurgen zu gehen, um die Verletzung verarzten zu lassen. Da hätten dann die Besitzer ganz schön geschaut, wie viel so etwas kosten kann. So war das jedenfalls bei einer Dame der Society, die einen Tiernamen trägt und auch einmal von einem Hund gebissen worden ist; und die jetzt nach einigen Jahren angeblich immer noch eine Therapie braucht.

Nach diesem Vorfall sollten die Verantwortlichen doch ernsthaft überlegen, ob nicht auch die – angeblich harmlosen – Boxer auf die Liste der gefährlichen Hunde gesetzt werden sollten. Denn zumindest einer dieser Rasse ist jetzt – wenn auch unbeabsichtigt – auffällig geworden.

Artikel auf facebook teilen

Did you like this? Share it:
Dieser Beitrag wurde unter Allgemeines, Menschen, Satire, Tiere abgelegt und mit

Schlagworte: Hund, Hunde, Kampfhunde, Killerhunde, Prater,

verschlagwortet. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink.

3 Antworten zu „Tutnix-Boxerhündin“ schnappt zu: Hand blutig!

  1. Pah, der Josica-Ausführer ist ein Stümper! Ich persönlich hab noch nie nicht geblutet, wenn ich mit meinem 10kg Terrierbuben gespielt hab. Man kann die Qualität eines Spiels quasi an den blutenden Wunden messen: kleines Kratzerl – halbwegs annehmbares Spiel; blutende Wunde – akzeptable Leidenschaft; unversehrte Haut – langweilig bis madig und daher abzulehnen.

    Nach dem Spiel kann man dann mit stolzgeschwellter Brust behaupten: jaja, heut hats wieder was können…

    (oder auch nicht)

  2. admin sagt:

    Bei den beiden Kampf-Killer-Dalmatiner-Burschen war der Josica-Ausführer das ja gewohnt, aber dass eine Innenstadt-Boxer-Lady auch zur Blutigzwickerin wird, war nicht abzusehen…
    😉

  3. KarlBerg sagt:

    Ist ja eine schreckliche Wunde auf dem Foto, da hat der arme sicher mehr als einen Liter Blut verloren. Bei so einem extremen Biss sollte man sofort den Notarzt holen und den Hund erschießen, das ist ja grausam. Und das alles noch beim Spielen passiert, diese Bestie hat dem ja fast den ganzen Arm abgerissen.
    /Ironie off

    🙂

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre mehr darüber, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.