Es ist Wahlkampf, entsprechend auch die Ideen: Die Stadtwache.

Frau Christine Marek, die Spitzenkandidatin der Stadt-ÖVP muss sich auch im Wahlkampf profilieren. Mit allen Themen, die möglich sind. Wobei man das Wort „Thema“ auch mit „Schlagwort“ übersetzen kann. Jedenfalls fordert die Spitzenkandidatin Marek eine Stadtwache. Sie will damit die Polizei entlasten. Und ein Nebeneffekt soll auch ein „sauberes Stadtbild“ sein. Ein Videotaugliches, so scheint es. Dass da ein paar Menschen, die betteln, nicht ins Videobild passen, dass muss man schon verstehen. Sogar die einfärbig angemalten Skulpturen in der Innenstadt, diese Denkmäler, die keine sind, sondern Menschen, die sollen ja auch weg, weil sie „organisierte Bettlerbanden“ sind, denkt die Parteikollegin, die in der Innenstadt immer gern von sich reden macht. Die sollen dorthin, wo sie hingehören, nach Barcelona zum Beispiel. Dort fallen sie nicht weiter auf, diese Tagediebe, die nur auf unser Geld aus sind.

Jedefalls hat sich Frau Marek im Namen der ÖVP viel vorgenommen und ein weites Feld von Aufgaben abgesteckt:

  • Überwachung der Reinhalte- und Grünanlagenverordnung (bisher nicht vollzogen!)
  • Überwachung der Reinhaltung von Straßen und Gehsteigen
  • Vollzug der Campierverordnung
  • Überwachung der Grillplätze
  • Überwachung der Parkraumbewirtschaftung
  • Überwachung von ruhendem Verkehr
  • Schulwegsicherung
  • Überwachung des fließenden Verkehrs
  • Einfahren von Fahrzeugen auf das Kreuzungsplateau bei Rotlicht
  • Nicht Anhalten vor Zebrastreifen
  • Radarmessungen
  • Anzeigen bei mangelnder Schneeräumung auf Gehsteigen
  • Patrouillendienst u.a. in U-Bahn-Bereichen (Hot Spot Karlsplatz), Parkanlagen, Fußgängerzonen, Gemeindebauten
  • Konsequentes Vorgehen gegen Graffiti
  • Videoüberwachung mit Aufzeichnung

Für die ÖVP-Innenstadt-Bezirksvorsteherin Ursula Stenzel auch nur Bettelei: Straßenkünstler

Nicht genug damit, zum Drüberstreuen gibt es auch noch ein paar Forderungen, die an eine ehemalige FPÖ-Politikerin, die sogar einmal „Mann des Jahres“ war, erinnern:

  • Konsequente Videoüberwachung, wo es Sinn hat
  • Mehr Sicherheit in öffentlichen Verkehrsmitteln
  • Generelles Bettelverbot
  • Verstärkte Beleuchtung in Unterführungen, Tiefgaragen, Parkanlagen und auf Gehwegen
  • Härtere Strafen bei Eigentumsdelikten
  • Besseres Service der Hausbetreuung

Also auch die ÖVP hat, wie man auf der Homepage nachlesen kann, viele gute neue Ideen. Im Wahlkampf…

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Schlagworte: Angst, ÖVP, Gesetz, Justiz, Parken, Politik, Polizei, Sicherheit, Soziales, SPOE, Stadt, Verkehr, Wien, Zwangsbeglückung,

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