Den Gastronomen und Wirten in der Stadt geht’s blendend, scheints…

Ein kleiner, feiner Club ist auf der Suche nach einem Raum, in dem man einander einmal im Monat trifft. Dann tratscht man ein wenig, isst und trinkt was, dann lauscht man einem Vortrag, diskutiert, und anschließend sitzt man wieder zusammen, trinkt noch was und tratscht. Manchmal bis Mitternacht.

Bisher traf man einander bei einem Wirten in der Stadt. Der will aber den Club nur dann bewirten und das Bissl Strom für den Beamer zur Verfügung stellen, wenn der Mindestumsatz 700 Euro ausmacht. Der Club hat verzichtet und begab sich auf die Suche. Restaurant eins will überhaupt keine Clubs. Das entspricht nicht mehr dem Konzept. Lokal Nummer zwei zeigt sich begeistert. Aber: 700 Euro Mindestumsatz im Clubraum. Gastronomiebetrieb Nummer drei: Saalmiete vier Hunderter.

Eigentlich ohnehin wohlfeil, wenn man bedenkt, dass ein Achterl mittelklassigen Weines ab 3,90 Euro zu haben ist, von dem im Einkauf die Flasche satte drei Euro  kostet. Oder vielleicht ein wenig weniger, wie Winzer versichern.

Die Leut‘, die gern zum Club kommen, nun, die gehen wahrscheinlich auch sonst nicht mehr zu dem einen Wirten in der Stadt. Weil sie sich gepflanzt fühlen. Und zu den anderen gehen sie wahrscheinlich auch nicht mehr.

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Schlagworte: Club, Gastronomie, Mindestumsatz, Stadt, Wirt,

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1 Antwort zu Den Gastronomen und Wirten in der Stadt geht’s blendend, scheints…

  1. Talo Nuller sagt:

    Tjo, Dinge können so einfach sein! Danke 🙂

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