Wien darf nicht Chicago werden. Irgendwie halt…

Die originelle Ankündigung der Rechten, „vorbei zu kommen“, kam über Chicago nach Wien. Über diesen Umweg schaffen es diese Recken, ihre Identität zu verschleiern. Das ist dem Bundesamt für Verfassungsschutz und Terrorismusbekämpfung zwar sicher bekannt, den Lesern aber wahrscheinlich nur bedingt.

Die Spur der Neonazi-Homepage führt nach Chicago

Die IP-Adresse 67.202.67.102, die beim Kommentar der rechten Recken aufscheint, ist in Chicago zu lokalisieren. Denn die meist strengen US-Gesetze, die sogar das Trinken einer Flasche Bier in der Öffentlichkeit unter Strafe stellen, erlauben eine besondere Form der freien Meinungsäußerung. Sogar Aufrufe zu Gewalt, wenn auch verklausuliert, sind – soferne die von Nazis kommen – straffrei.

Das nutzen auch die heimischen Größen der rechten Szene, die eifrig gegen verschiedene Volksgruppen, gegen das Parlament und auch gegen Journalisten hetzen, weidlich aus, um ihre meist unappetitlichen Botschaften unters Volk zu bringen.

Das gefällt zwar den österreichischen Ermittlern gegen die rechte Szene gar nicht, aber derzeit haben sie auf Grund der geltenden Rechtslage in den Vereinigten Staaten wenig Möglichkeiten, die Betreiber zu identifizieren und strafrechtlich zu verfolgen.

In Anlehnung an den Werbespruch einer nicht gerade als links zu bezeichnenden Politischen Partei fällt unsereinem dazu nur ein: Wien darf nicht Chicago werden.

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Schlagworte: alpen-donau.info, Gesetz, Hakenkreuz, Medien, Nazis, Politik, Rechtsradikalismus, USA,

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2 Antworten zu Wien darf nicht Chicago werden. Irgendwie halt…

  1. dm sagt:

    Sie sind eher einfach gestrickt, ja?
    Aus dieser IP einen Konnex zu US Jurisdiktion zu ziehen ist recht einfältig.

  2. admin sagt:

    Erbittet nähere Begründung, da dieser Kommentar vollkommen unverständlich ist.
    Admin.

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