Die Security-Tüftler und „Der Pflanz der Reisenden“

Security2Weltweit haben sich die Sicherheitsexperten zusammengetan, um eifrig terroristische Anschläge zu verhindern. Weil ja auch viele Flugzeuge entführt wurden, haben sich die Experten zusammengesetzt und getüftelt, was denn alles an gefährlichen Zeugs die Reisenden so an Bord bringen. Bomben sind verboten, Schuss-, Hieb- und Stichwaffen natürlich auch. Stumpfe Schlaggegenstände darf man auch nicht im Haqndgepäck haben, die beliebten US-Taschenlampen einer bekannten Marke (MagLite) gehören ab einer bestimmten Größe dazu.

Eine Zeitlang wurden sogar Nagelscheren, Nagelzwicker und ähnliche Waffen als gefährlich eingestuft, das hat sich mittlerweile aber wieder gelockert. Geblieben ist die Angst vor Sprengstoffen, die heimtückische, als Reisende getarnte Terroristen an Bord von Schiffen oder Flugzeugen aus Flüssigkeiten zusammen mischen.

Flüssigkeiten sind also, sagen die Sicherheitsexperten, gefährlich und müssen daher vor der Sicherheitskontrolle entweder ausgetrunken oder weggeworfen werden. Also zumindest jene, die in Gebinden transportiert werden, wie mehr als 100 ml fassen. Wie die kleinen Trinkwasserflaschen zum Beispiel. Die Sparsamen trinken den Inhalt noch schnell aus, müssen dann aber schnell aufs Klo, bevor sie an Bord gehen. Andere hingegen schmeißen die vollen Flaschen in einen der bereit gestellten Wegwerf-Container.

GetraenkeautomatNach der Sicherheitskontrolle ist das aber wieder ganz anders. Da stehen die Getränkeautomaten herum, dass es eine Freud ist, im Duty-Free-Shop kann man auch Hochprozentiges erstehen und an Bord nehmen, auch wenn es sich um eine 40% Alkohol enthaltende und daher leicht brennbare Flüssigkeit handelt. Bei diesen speziellen leicht brennbaren und für manche auch gefährlichen Flüssigkeiten, den Spirituosen also, gibt es noch eine zusätzliche Tüftelei, die manche Reisende um ihr letztes Urlaubsgerschtel bringt. Wer nämlich in den USA scheinbar günstig Gin, Rum (allerdings keinen aus Kuba!) oder Whisky im Duty-Free-Shop kauft und nach Wien will, fliegt selten direkt. Das heißt also: Bei der Zwischenlandung in London, Frankfurt oder wo anders wird man von den Securitys wieder gefilzt.

GinNicht nur das, auch die gefährlichen Getränke wie Mineralwasser oder übersüße Kunstsafteln werden wieder abgenommen. Und die Spirituosen. Dann ist das Geld fürs hochprozentige Reisemitbringsel weg, das Flascherl auch. Ein neues darf man dann zwar wieder kaufen, aber halt nicht zollfrei. Dafür darf man es in den Flieger mitnehmen. Ganz ohne Probleme.


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Schlagworte: Airport, Flugreisen, Security, Sicherheit,

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Ein Kommentar zu Die Security-Tüftler und „Der Pflanz der Reisenden“

  1. Evelyn Mollik-Werner sagt:

    In der Liste der gefährlichen Gegenstände fehlt der Lippenstift (wurde mir selbst einmal abgenommen). Ich würde zu gerne wissen, wie die Piloten reagieren würden, erstürmte ich das Cockpit mit den Worten „Ändern Sie die Flugroute sofort nach…..oder ich schraube meinen Labello raus!“

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