Mariahilferstraße: Die Pseudo-Fußgängerzone

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Schlagworte: Österreich, Fußgängerzone, Fuzo, Grüne, Kosten, Maria Vassilakou, Mariahilferstraße, Politik, Stadt, Steuergeld, Verkehr, Wien, Zwangsbeglückung,

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4 Kommentare zu Mariahilferstraße: Die Pseudo-Fußgängerzone

  1. „Das liegt an Radlern, die mit der doppelten Geschwindigkeit als erlaubt (20 km/h) unterwegs sind, aber auch an den zwei- und vierrädrigen Fahrzeugen jeglicher Art, die legitim unterwegs sind.“

    In der Begegnungszone sind 20 km/h erlaubt, meinen Sie tatsächlich, dass die Radler (ich nehme an, Sie meinen damit alle oder zumindest einen großen Teil) mit 40 km/h unterwegs sind? Vielleicht wäre Wien dann ja eine Hochburg des Radsports, so eine Durchschnittsgeschwindigkeit sucht sicher ihres gleichen, vor allem, wenn man die Fahrt bergauf Richtung Westbahnhof betrachtet.

    Aber abgesehen davon: Die MaHü fühlt sich jetzt „toter“ an, weil endlich keine Autos dort herumfahren, weil man Menschen hört, und nicht Motoren. Dass baulich nachgezogen werden muss und Details geändert werden müssen, ist klar, aber einen „Rückbau“ zu fordern und Stopp zu schreien halte ich für kurzsichtig.

  2. n sagt:

    Flotte Radroute vom Westbahnhof zur Innenstadt gab es schon davor. Andere Richtung geht so, ist aber auch durch die Steigung nicht so flott. Was es davor nicht gab und auch ohne Fuzoquerung nicht geben würde ist eine sichere Route, sprich eine wo man mit Kind rauf oder runter fahren würde. Nicht jedes Kind soll oder will abgeschirmt durch die Welt transportiert werden.

    Bauliche Gegebenheiten adaptieren braucht entweder etwas mehr Zeit oder viel mehr Geld und entweder einen stärkeren diktatorischen Drang bzw. mehr repräsentative Demokratie oder eine gesündere direkte Demokratie. Für letzteres an der eigenen Nase fassen – raunzen und mitbestimmen sind zwei unterschiedliche Sachen.

  3. R. Hinger sagt:

    Ich bin Fahrradbefürworter, soviel vorweg, und ich fahre selber viel und gern. ABER: Was AutofahrerInnen in jahrzehntelanger Übung weitgehend verinnerlicht haben, müssen etliche RadlerInnen (schätzungsweise ca. 30 %) noch lernen: So wie das Auto im Straßenverkehr kein Sportgerät ist (weil das viel zu gefährlich ist), sondern ein Fortbewegungsgerät, das mehr „kann“ als es darf, so ist auch das Fahrrad kein Sportgerät, sondern halt „nur“ ein Fortbewegungsmittel, wenn es im Straßenverkehr eingesetzt wird. So wie das Auto gefährlich ist, ist es auch das Rad. Gefährdet sind (überwiegend unverschuldet, wäre aber egal:) Kinder, Ortsunkundige, FußgeherInnen, andere Radfahrer … Das Radfahren wird solange ein Imageproblem haben, solange die dafür geltenden Regeln nicht eingehalten werden. Mein spezieller Gruß gilt da denen, die mir am Radweg gegen die Einbahn entgegenkommen. Radfahren schützt vor Egoismus nicht und nicht vor Rücksichtslosigkeit.

  4. Die mariahilfer Strasse war schon immer ein ort der Begegnungen

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