Die SPÖ rückt stark nach rechts. Das freut Andreas Unterberger.

Die SPÖ will scharf gegen Bettler vorgehen, das freut Dr. Andreas Unterberger

Herr Doktor Andreas Unterberger lobt die SPÖ. Vor allem die SPÖ Wien. Das ist ein bedenkliches Zeichen, vor allem deshalb, weil die Lesergemeinde des Unterberger-Blogs dem Autor teilweise heftig widerspricht.

Konkret lobt Herr Unterberger die geplante verschärfte Vorgehensweise gegen die Bettler-Gruppen in Wien. Diese kommen, das kann jeder sehen, vorwiegend aus dem Osten Europas. Vor allem Roma sind es, die in unsere Stadt drängen, um hier ein paar Euro zu erschnorren. Denn dort, wo sie zu Hause sind, da haben sie keine Chancen, ihr Leben zu fristen. Weder mit legaler Arbeit, noch mit Schnorren.

Herr Unterberger fordert zudem, dass die als Parkraumüberwachungsorgane und andere Ordnungshütergruppen der Stadt Wien gegen die Bettler vorgehen sollen. Als eine Art „Ordnungstruppe“ gegen die sozial schwächsten der Gesellschaft.

Dass Herr Doktor Unterberger gegen die soziale Unterstützung im Heimatland dieser Volksgruppen, die zunehmend verfolgt und ausgegrenzt werden, ist, kann man annehmen. Denn das Faktum, dass eine gute – manchmal auch grenzüberschreitende –  Sozialpolitik der wichtigste Teil von Sicherheitspolitik ist, das wird er wohl nicht verstehen.

Dass sich die Wiener SPÖ nun im Sinne Unterbergers verhält und die Bettler anstelle der Armut bekämpft, das ist ein Armutszeugnis.

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